Über mich

Seit ich mich erinnern kann lebe ich mit Haustieren zusammen. Früher waren es Katzen, Vögel, Meerschweinchen und auch Fische. Mit neun Jahren (1989) begann ich reiten zu lernen. Während meiner Ausbildung zur Tierarzthelferin (2002-2004) zog der erste Hund und die erste Katze bei mir ein. Nach der Ausbildung kaufte ich mir dann mein eigenes Pony, welches ich mittlerweile erfolgreich in Dressurprüfungen der Klasse M vorstelle.

Nach dem Berufswechsel (2006) in die Humanmedizin (als Arzthelferin) machte ich einen Trainerschein (Trainer C- Leistungssport, 2007) und begann nebenbei selbstständig Reitunterricht und Beritt anzubieten.

Dabei fielen mir immer wieder Problematiken auf, die auch durch gutes Reiten und tierärztliche Betreuung anscheinend nicht gelöst werden konnten. Auch bei meinem eigenen Pony traten Rückenprobleme auf, die durch eine Physiotherapeutin für Pferde erfolgreich behandelt werden konnten. Dadurch wurde ich erstmals aufmerksam auf den Beruf der Tierphysiotherapeutin.

2012 habe ich mich dann zur Ausbildung zur Tierphysiotherapeutin (Ausbildungsinstitut Vetphysiocation) angemeldet. Diese habe ich 2014 erfolgreich abgeschlossen (Prüfung vor dem Tierphysiotherapieverband Deutschland e.V.). Im Anschluss daran, besuchte ich ein Seminar zur Blutegeltherapie, die ich nun erfolgreich anwende.
Im April 2015 habe ich Behandlungstechniken nach Dorn am Pferd erlernt. Im Dezember 2015 habe ich eine Fortbildung zu kinesiologischem Taping bei Sören Heinbökel besucht. Tiertaping ist eine nützliche ergänzende Therapie, sehr ähnlich dem kinesiologischen Taping in der Humanphysiotherapie.

2016 habe ich zwei sehr spannende Seminare zum Thema Cranio- sacrale Therapie (Barbara Welter-Böller) beim Pferd besucht. Die cranio- sacralen Behandlungstechniken lasse ich nun auch immer wieder in meine Therapie einfließen. Vor allem bei nervösen, unsicheren Pferden und Hunden erziele ich damit gute Ergebnisse.

Durch meine verschiedenen Arbeitsbereiche ist mir bewusst, dass es eine engere Zusammenarbeit zwischen Trainer, Tierarzt, Physiotherapeut, Schmied und Sattler geben muss. Leider ist das in den meisten Fällen noch eine utopische Idee. Diese möchte ich aber gerne weiterverfolgen.

Kein Leistungssportler lässt sich von nur einem Fachmann betreuen. Es gibt immer ein Team aus Ärzten, Physiotherapeuten, Fitnesstrainern, Beratern usw. Es sollte möglich sein, das auf unsere „Sportler“, die Pferde, zu übertragen.

Auch Hunde spielen in meinem Leben eine große Rolle. Ich habe selbst einen kleinen, ca. 16 Jahre alten Hund mit erheblichen Bewegungseinschränkungen (Bandscheiben- OP 2006, Unfall 2013). Auch dies war ein Grund, mich mit dem Beruf des Tierphysiotherapeuten zu beschäftigen.

Bitte beachten:

Aus gesundheitlichen Gründen kann ich voraussichtlich erst ab August wieder Behandlungstermine vergeben.

Bis dahin wünsche ich Ihnen und Ihren Vierbeinern alles Gute.